babyschatztruhe.de

Die Schatztruhe für ihren Schatz

Schwangerschaft

SCHWANGERSCHAFTSTEST

Die meisten Schwangerschaften starten wahrscheinlich mit dem Kauf eines Schwangerschaftstests. Ganz sicher kann man sich ja nie sein und da ist das die beste Möglichkeit sich seine Vermutung bestätigen zu lassen. Nichts desto trotz sollte man, wenn der Schwangerschaftstest hcg (Frühtest) 10 mIU/ml - 20 Teststreifen positiv ist, möglichst bald einen Termin beim Frauenarzt vereinbaren.

FRAUENARZTschwangerenbauch

Einen Frauenarzt seines Vertrauens wird man vermutlich schon haben. Sobald man eine Schwangerschaft vermutet, sollte man unbedingt zum Gynäkologen gehen und die Schwangerschaft eindeutig feststellen lassen.

Wie schon beschrieben, ist es essentiell alle wichtigen Vorsorgeuntersuchungen zu machen und das gut zu planen. Da macht es auch schon Sinn an die Urlaubsplanung zu denken.

HEBAMME

Möglichst bald sollte man sich auch um eine Hebamme kümmern, die einen während der gesamten Schwangerschaft und nach der Geburt während des Wochenbettes begleitet.

Gute Seiten um eine Hebamme zu finden sind z.B.:

http://www.hebammensuche.de/

Dann gibt es aber natürlich auch Hebammenverzeichnisse der einzelnen Städte. Hier ist z.B. das Berliner Verzeichnis:

http://www.berliner-hebammenliste.de/

MUTTERPASS

Beim Frauenarzt bekommt man beim Feststellen der Schwangerschaft den Mutterpass. Dieses Dokument beinhaltet alle Untersuchungen und wichtigen Vermerke während der gesamten Schwangerschaft. Der Mutterpass sollte immer mit dabei sein.

VORSORGEUNTERSUCHUNGEN IN DER SCHWANGERSCHAFT

Die Vorsorgeuntersuchungen sollte man auf jeden Fall machen. Blutproben, Ultraschall etc. geben Aufschluss über den Entwicklungszustand des Kindes und was man dann insbesondere beachten sollte.

Auch die Besuche bei der Hebamme machen total Sinn. Man hat dort noch mehr Zeit Fragen zu allem Möglichen zu stellen. Zum Beispiel zum Thema Ernährung oder darf man Radfahren während der Schwangerschaft. Was auch immer einen individuell beschäftigt.

Wer noch möchte kann auch Zusatzuntersuchungen wie zum Beispiel die Nackenfaltenuntersuchung und das Organscreening machen. Es ist schon toll, was man heutzutage bereits alles vor der Geburt sagen kann. Und ein 3D-Bild von seinem Schatz zu erhalten ist natürlich auch etwas ganz Besonderes.

BEWEGUNG IN DER SCHWANGERSCHAFT

Sich weiter zu bewegen und auch fit zu halten ist sicher sehr empfehlenswert. Die Geburt ist dann schließlich kein ‚Waldspaziergang‘. Aber alles natürlich mit Maß und Ziel – der Marathon muss es ja auch wirklich nicht sein. Schöne, ungefährliche Sportarten sind zum Beispiel Radfahren oder Schwimmen. Gerade Aquagymasktik macht richtig Spaß. Die Schwerelosigkeit im Wasser ist überhaupt ein schönes Gefühl.

Außerdem werden Kurse wie Schwangerschaftsgymnastik oder auch ganz besonders entspannend Schwangerschaftsyoga angeboten. Yoga ist schon eine Möglichkeit sich mit seiner Atmung zu beschäftigen, was für die Geburt dann sehr hilfreich sein kann.

Schwangerschaftsgymnastik oder Schwangerschaftsyoga ist die ideale Form sich auf die Geburt vorzubereiten. Man bleibt fit und kann sich auch mit anderen austauschen. Beim Yoga steht auch ganz stark das richtige Atmen im Vordergrund, was dann bei der Geburt von besonderem Vorteil sein kann.

Eine andere Art sich fit zu halten ist zum Beispiel Aquagymnastik. Es ist richtig toll die Schwerelosigkeit im Wasser zu spüren.

All diese Kurse sind allerdings auch stark beliebt und daher schnell ausgebucht. Man sollte sich daher rechtzeitig darum kümmern. Viele Hebammenvereinigungen bieten auch ebensolche Kurse an und das Schöne ist, dass sie teilweise von der Krankenkasse bezahlt werden. Es zahlt sich also wirklich aus.

ERNÄHRUNG IN DER SCHWANGERSCHAFT

Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wirklich auf die eigene Ernährung zu achten. Immerhin betrifft es nicht nur mehr einen selbst, sondern ganz massiv das herwachsende Kind. Dass Alkohol, Nikotin und womöglich Drogen ein absolutes Tabu sind, versteht sich ja von selbst. Obwohl ich immer noch erstaunt bin wie viele Schwangere tatsächlich noch den Mythos Glauben schenken, dass ein Gläschen ab und zu nichts macht. Das ist natürlich völliger Blödsinn: Jedes Gläschen Alkohol kann dem Kind schaden. Näheres bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Also, es gilt sich gesund zu ernähren. Möglichst frische Lebensmittel zu essen, immer wieder Obst zwischendurch und auch viele Ballaststoffe.

Wer noch nie Toxoplasmose hatte, muss noch etwas genauer aufpassen: keine rohen Lebensmittel, wie z.B. Salami oder Sushi. Mir ist jetzt erst aufgefallen wie viele Lebensmittel wir eigentlich roh essen.

Aber so schlimm ist das alles nicht, umso mehr kann man sich dann auf alles ‚Verbotene‘ für danach freuen.

GEBURTSVORBEREITUNG / GEBURTSVORBEREITUNGSKURSE

Es gibt ja ganz unterschiedliche Meinungen über Geburtsvorbereitungskurse. Es herrschen immer noch Gerüchte, dass das ja sogenannte ‚Hechelkurse‘ sind. Ich muss sagen, dass der Kurs, den wir besucht hatten Spitze war und wir sehr viel gelernt haben. Man hat außerdem die Möglichkeit viele Fragen zu stellen, was einfach nicht möglich ist, wenn man sämtliches Wissen über ein Buch aufnimmt. Man spricht über unterschiedliche Gebärstellungen, auch das Stillen und die Säuglingspflege wird angeschnitten. Und außerdem lernt man wie sich ein Baby tatsächlich ‚rausdreht‘ und obwohl es unmöglich erscheint, ist es durch diese Drehung möglich!

Ein schöne Sache ist sicher auch, wenn man den Kurs in jenem Krankenhaus machen kann, indem man später auch vorhat zu entbinden. Wir hatten zum Beispiel auch nochmals die Möglichkeit den Kreißsaal zu besichtigen und dadurch wurde uns die Angst vor dem Unbekannten genommen.

Aber auch hier gilt: rechtzeitig anmelden! Die Kurse sind schnell ausgebucht. Üblicherweise werden Abendkurse angeboten, oder wenn das besser passt gibt es auch Wochenendkurse. Das Schöne ist, es gibt auch die Möglichkeit die Kurse gemeinsam mit dem Partner zu machen. Das ist sehr hilfreich, damit eben beide auf die Geburt vorbereitet sind und der Partner auch lernt wie er am besten unterstützen kann.

Diese Kurse werden von Hebammen/Hebammenpraxen angeboten oder auch von Kliniken mit geburtshilflichen Abteilungen. Da kann man sich aussuchen was einem lieber ist. Den Kurs sollte man aber auch nicht allzu früh machen, damit das Erlernte bei der Geburt noch im Gedächtnis ist. Also ca. während der 30 und 35 Schwangerschaftswoche.

Ein Kommentar

  1. super praktische infos!!!

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.